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Hannover-Bothfeld

Schulschließungen in Niedersachsen

Die Niedersächsische Landesregierung hat am 13.03.2020 entschieden, dass bis 18.04.2020 an allen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen kein Unterricht stattfindet. Die Osterferien fallen in diesen Zeitraum.

Weiter sind alle Schulfahrten und Termine neben dem regulären Unterricht bis zu den Sommerferien abzusagen. Hier folgen noch weitere Informationen.
Informationen zu den einzelnen Klassen und Kursen folgen über die jeweiligen Klassenlehrer*innen und Betreuer*innen.
Informationen zu den Abschlussprüfungen folgen ebenfalls.
Wir werden wir unsere Homepage entsprechend für externe Informationen aktuell halten.

Weitere Informationen erhalten Sie über diese Seiten:

https://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/aktuelles

https://www.hannover.de/

Zu Prüfungen und Klausuren, die in der Schließzeit liegen, erfolgen weitere Informationen.

Wir bitten um Verständnis, dass wir der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts folgen werden und alle nicht zwingend notwendigen Termine (auch externe Vermietungen) und Veranstaltungen auf unserem Schulgelände vorerst bis zum 18.04.2020 absagen müssen.

hier: Pressemeldung vom 13.03.2020: Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2: Landesweiter Unterrichtsausfall und Kitaschließungen angeordnet.

Pressemeldung vom 13.03.2020: Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2: Landesweiter Unterrichtsausfall und Kitaschließungen angeordnet

An öffentlichen allgemein und berufsbildenden Schulen findet ab dem kommenden Montag (16.03.2020) kein Unterricht statt. Nach bisherigem Stand soll die Maßnahme bis zum 18.04.2020 gelten. Ausnahme: Für Abiturientinnen und Abiturienten findet ab dem 15.04.2020 Unterricht statt. Auch an Schulen in freier Trägerschaft wird kein Unterricht stattfinden. Kindertageseinrichtungen, Horte und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege bleiben ebenfalls bis zum 18.04.2020 geschlossen. Für Beschäftige aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge soll eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis maximal Schuljahrgang 8 in Schulen angeboten werden. Auch in Kindertagesstätten können Notgruppen gebildet werden. Diese Notbetreuung soll in kleinen Gruppen stattfinden und auf das notwendige Maß begrenzt werden.

Diese Entscheidungen hat die Niedersächsische Landesregierung aufgrund des Infektionsgeschehens rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 gefällt. Rechtsgrundlage der Maßnahme ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG). Eine entsprechende fachaufsichtliche Weisung hat das Niedersächsische Gesundheitsministerium an Landkreise, Kreisfreien Städte und die Region Hannover gegeben.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat über die Niedersächsische Landesschulbehörde die Maßnahmen an die rund 3.000 Schulen in Niedersachsen kommuniziert. Zudem werden die örtlichen Jugendhilfeträger, die Kommunalen Spitzenverbände, die Mitgliedsverbände der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, das Katholische Büro Niedersachsen, die Konföderation ev. Kirchen sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen informiert.

„Die Maßnahmen sind weitreichend und einschneidend. Aber sie sind notwendig. Wir stellen um auf Notbetrieb“, sagt Kultusminister Tonne. „Alleroberste Priorität hat der Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Kinder und Jugendliche können Überträger sein und das Virus in ihre Familien bringen. Das kann sehr gefährlich sein, insbesondere für ältere Menschen, Großeltern, Bekannte, Verwandte. Aber auch Kinder können erkranken. Um die Infektionen zu verlangsamen, müssen wir den Verbreitungsweg über Schulen und Kitas ausbremsen. Nicht notwendige Kontakte müssen vermieden werden. In diesem Zusammenhang appelliere ich auch an die Eltern, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder Verabredungen und Treffen mit anderen auf das Notwendigste beschränken.“

Die Betriebsuntersagung für Kindertageseinrichtungen, Horte und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege hat keinen Einfluss auf Finanzhilfezahlungen.

Für die Schulen bedeutet die Maßnahme, dass der Unterrichtsbetrieb in Lerngruppen oder im Klassenverband in den Räumlichkeiten der Schulen bzw. in anderen alternativen Örtlichkeiten (z. B. Sporthallen, Schwimmhallen, außerschulischen Lernorten) einschließlich des Ganztagsbetriebes nicht mehr stattfindet und ersatzlos ausfällt.

Schulleitungen, Lehrkräfte sowie sonstige schulische Bedienstete im Landesdienst haben grundsätzlich gemäß ihres individuellen Stunden- oder Einsatzplans ihrer Anwesenheitsverpflichtung in der Schule nachzukommen und dort außerunterrichtliche Aufgaben zu übernehmen. Die Schulleitung kann entscheiden, ob Lehrkräfte – insbesondere Schwerbehinderte und Teilzeitkräfte – mit Wahrnehmung von außerunterrichtlichen Aufgaben zu Hause betraut werden. Daraus folgt: Die verbeamteten Lehrkräfte behalten bei der angeordneten Unterrichtsuntersagung ihren Anspruch auf Besoldung. Auch für angestellte Lehrkräfte besteht der Anspruch auf Zahlung des Entgelts fort.

Die Notenvergabe wird sichergestellt, ebenso wie die Abschlussprüfungen des Sekundarbereiches I und das Abitur. Die Schulen werden über die Details in Sondererlassen informiert. „Keiner Schülerin und keinem Schüler wird ein Nachteil entstehen. Wir stellen uns so auf, dass unterschiedliche Szenarien hinsichtlich der Abschlussarbeiten und Zentralabiturprüfungen umgesetzt werden können. Diese Szenarien sehen vor, dass Maßnahmen für den Ausfall einzelner Schülerinnen und Schüler, einzelner Schulen bis hin zu allen Schulen in Niedersachsen berücksichtigt werden. Dabei werden je nach Szenario auch einzelne Prüfungstermine verschoben. Selbstverständlich werden Lösungen gefunden, die jedem Prüfling die Teilnahme an den Abschlussprüfungen ermöglichen.“

Das Niedersächsische Kultusministerium hat außerdem angewiesen, dass sämtliche Schulfahrten ins In- und Ausland, Studienfahrten, Tagestouren, Schüleraustausche und der Besuch durch ausländische Besuchergruppen, die für den Zeitraum ab sofort bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, von der Schulleitung abgesagt werden müssen. Zur Vermeidung oder Reduzierung von Stornierungskosten sollen Schulen zunächst versuchen, die Reise in einen Zeitraum nach den Sommerferien zu verschieben.

Für Fragen von Eltern und Schulen stehen die Servicestellen der Niedersächsischen Landesschulbehörde unter den vier Hotlines der Regionalabteilungen sowie per Mail bereit:

Regionalabteilung Braunschweig
0531 484-3333
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Regionalabteilung Hannover
0511 106-6000
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Regionalabteilung Lüneburg
04131 15-2222
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Regionalabteilung Osnabrück
0541 77046-444
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Rundverfügung 4/2020 - Erteilung von Unterricht ist untersagt


Die Risikogebiete werden immer aktuell vom Robert-Koch-Institut (RKI) bekannt gegeben:

COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2): Risikogebiete

Bitte sensibilisieren Sie sich und Ihre Kinder auf verstärkte und bewusste Nies- und Hustenhygiene und häufigeres Händewaschen. Auf Umarmungen und Händeschütteln sollten wir in dieser Zeit verzichten.

Merkblatt: Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Spiegel.de: Was Sie zum Coronavirus wissen müssen

Bitte statten Sie sich und Ihre Kinder mit den handelsüblichen Desinfektionsmitteln aus, wir haben sicher nicht genügend Vorräte in der Schule um alle Klassenräume zu versorgen.
Wir werden stets die aktuellen Informationen erhalten und auch Sie weiter informieren, sofern weitere Maßnahmen erforderlich sein sollten. Bitte schauen Sie dazu regelmäßig auf unsere Homepage: https://waldorfschule-maschsee.de/aktuelles/info-coronavirus.html

Mit freundlichen Grüßen
Detlev Schiewe
Vorstand / Geschäftsführer

Coronavirus - Informationen für Lehrkräfte und Eltern der Landesschulbehörde

Informationen über das Virus auf Wikipedia

SARS-CoV-2: Fallzahlen in Deutschland, China und weltweit

WHO Dashboard: Novel Coronavirus (COVID-19) Situation

Grafik: 3D medical animation still shot showing the structure of a coronavirus, CC BY-SA 4.0
Quelle: https://www.scientificanimations.com/coronavirus-symptoms-and-prevention-explained-through-medical-animation/

Robert Koch-Institut: Neuartiges Coronavirus (2019-nCoV) 14. März 2020

Dies ist der RSS-Feed des Robert Koch-Instituts zum Neuartigen Coronavirus (2019-nCoV).
 

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